„Die in der Abwehr der politischen Moderne und der damit verbundenen Emanzipationsprozesse wurzelnde katholische Freiheitskritik versucht dogmatische und moralische Ordnungs- und Machtansprüche gegenüber der Lebensführung der Gläubigen, aber auch gegenüber gesellschaftlicher und politischer Moral zu behaupten, und dehnt diese Kritik im 21. Jh. auch auf postmoderne, machtkritische Diskurse und Bewegungen (u.a. die Gender-Bewegung) aus. Religion, die sich so präsentiert, lässt sich leicht auch für autoritäre politische Interessen nutzen und kann ihrerseits dem Irrtum erliegen, ihre Anliegen würden durch solche politischen Strömungen gut vertreten.“
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